Essen, Tagungshotel Franz, den 13. und 14. April 2026

Essen, Tagungshotel Franz, den 13. und 14. April 2026: “Aufklärung, die Kunst der Vermittlung”,  über Sexualität, Intimität, Beziehungen im Leben von Menschen mit geistiger Behinderung”, durch Ellen Suykerbuyk (Sexuologin) und Erik Bosch (Heilpädagoge), beide arbeiten als Autor(in), Trainer(in) und Berater(in) in Europa.

 

Diese zweitägige Tagung bieten Ellen und Erik regelmässig an in Europa. Feedback: sehr lehrreich, praxisnah, lebhaft, viele Implementierungschancen, rührend. Wir danken den Teilnehmenden für das Feedback….
 

Ort: Tagungshotel Franz, Steelerstraße 261, 45138 Essen, im Tagungshotel bestehen Übernachtungsmöglichkeiten, eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, Parkmöglichkeiten stehen zur Verfügung.
Kosten: 330 Euro, inkl. der Mappe und Verpflegung (einschl. Mittagessen).
Für mehrere Informationen und/oder Anmeldung: Katja Ligges-Dlugi, Franz Sales Haus, Akademie, Tel. +49 201 29405-69, Mobil +49 163 6184441, Katja.Ligges-Dlugi@Heimstatt-Engelbert.de ; www.franz-sales-haus.de/angebote/akademie


Vorbemerkung:
Sexuelle Aufklärung und sexuelle Gewalt haben viel miteinander zu tun.
Erstens: mit sexueller Aufklärung können viele Formen der sexuellen Gewalt erkannt werden. Zweitens: mit sexueller Aufklärung kann vielen Formen der sexuellen Gewalt vorgebeugt werden. Somit ist die Aufklärung bereits eine Form der Prävention.

Der unten stehende Text wurde geschrieben von Katja Ligges-Dlugi, Franz Sales Haus, Akademie. Deutlicher kann es nicht. Daher dieses Zitat. Ich danke Dir, Katja, für diesen wunderbaren Text!

“Aufklärung – die Kunst der Vermittlung,
Sexualität, Intimität und Beziehungen im Leben von Menschen mit Behinderung

Sexuelle Aufklärung ist weit mehr als reine Wissensvermittlung – sie ist ein wirksamer Beitrag zu Schutz, Prävention und Selbstbestimmung. Gleichzeitig ist sie ein Thema, das häufig mit Unsicherheit, Scham oder Sprachlosigkeit verbunden ist. Genau hier setzt diese besondere Fachtagung an: fachlich fundiert, lebensnah – und mit einer wohltuenden Mischung aus Ernst, Leichtigkeit und Humor.

Die beiden renommierten niederländischen Dozent:innen Ellen Suykerbuyk (Sexologin) und Erik Bosch (Heilpädagoge) gestalten ein lebendiges, interaktives Symposium, bei dem nichts „muss“, aber vieles möglich wird. Humor und Offenheit schaffen einen geschützten Raum, in dem auch sensible Themen ohne Tabu besprochen werden können.

Im Mittelpunkt stehen typische Fragen aus der Praxis, zum Beispiel:

 

Kennt Charlotte ihren eigenen Körper?

 

Jan, autistisch, hat eine Freundin – wie kann er in seiner Sexualität begleitet werden?

 

Wie und wann beginnt sexuelle Aufklärung – und welche Themen gehören dazu?

 

Wie kann sexueller Missbrauch erkannt und verhindert werden?

 

Piet weiß nicht, wie er masturbieren kann – wie wird damit professionell umgegangen?

 

Haben wir als Einrichtung eine klare Haltung zu Sexualität, Intimität und Beziehung? 

 

Diese realen Fragestellungen werden in interaktiven Diskursen aufgegriffen und gemeinsam reflektiert. Ziel ist es, das eigene pädagogische Handeln zu hinterfragen, neue Perspektiven zu entwickeln und konkrete, alltagstaugliche Lösungen zu finden.

Ein zentrales methodisches Element ist der hermeneutische Kreis: Die Geschichte eines einzelnen Menschen steht im Mittelpunkt, um individuelle Situationen besser zu verstehen und professionell zu begleiten. Ergänzt wird dies durch Inputs zum Körperbild, zur Enttabuisierung von Sexualität und zu den häufigsten Herausforderungen im Bereich Masturbation und Beziehungsgestaltung 

Ellen Suykerbuyk und Erik Bosch zählen zu den international bekanntesten Fachpersonen für Sexualität, Beziehung und Aufklärung bei Menschen mit Behinderung. Als Autor:innen, Trainer:innen und Berater:innen in der sozialen Arbeit sind sie in ganz Europa tätig und haben gemeinsam 17 Fachbücher veröffentlicht – darunter das in Deutschland viel genutzte Standardwerk „Respektvolle Begegnung – selbstbestimmtes Leben“, ein Bestseller im Bereich der Behindertenhilfe.

Ihre Fortbildungen sind bekannt für fachliche Tiefe, klare Haltung – und eine besondere Atmosphäre, in der Lernen auch Freude machen darf.

Ihr Motto:

Alles ist Beziehung” (Ende Zitat).
Nocmals vielen Dank Katja! Bald zeige ich einen schönen Flyer (!!) von Dir über diese wichtige Tagung.
Ellen und ich, wir freuen uns darauf euch mit Kolleg*innen zu begegnen in Essen, den 13. und 14. April,
Erik Bosch.