Marburg Bundesinstitut Inform den, 11. und 12. ...

Marburg Bundesinstitut Inform den, 11. und 12. November 2019

Für Informationen und/oder Anmeldung: Bundesvereinigung Lebenshilfe  e. V.
Bildungsinstitut inForm, Telefon: 0 64 21/4 91-172 oder -177
Telefax:  0 64 21/4 91-672 oder -677,
institut-inform@lebenshilfe.de

 

„Dies ist die zweitägige Tagung, womit man (noch) mehr in die Tiefe geht. Eine Tagung mit viel Ernst und Humor“ (Zitat Erik Bosch aus den Niederlanden).

 

Die Klient*innen stehen im Mittelpunkt! f Aber was folgt daraus?
Darin besteht Einigkeit: Der Klient/die Klientin steht im Mittelpunkt!
Aber was folgt daraus? Bis zu welchem Punkt ist Selbstbestimmung im Interesse der Klienten? Wo beginnt ein im Stich lassen?

Wie lässt sich verhindern, dass aus dem Normalisierungsprinzip ein „Normalisierungsterror“ wird? Wie kann/ muss mit dem Spannungsfeld „Selbstbestimmung – Fürsorge“ professionell umgegangen werden? Mit welchen „guten Gründen“ darf das Spannungsfeld zu einer Seite hin aufgelöst werden? Und durch wen? 

Für viele Mitarbeitende in Diensten und Einrichtungen sind das wichtige und nicht selten unbeantwortete Fragen ihres beruflichen Alltags. Für diese Mitarbeitenden kann das Seminar ein Meilenstein sein. Denn sie werden dazu angeleitet, sich über ihr Leitbild und die eigene Rolle im Umgang mit ihren Klient*innen klar zu werden und zu klären, auf welchen Grundlagen sie wie begegnen.

 

THEMEN:

  • Das Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremdbestimmung
  • Das Normalisierungsprinzip: Aufgabe und Grenzen
  • Die Bedeutung einer klaren, von allen geteilten Sichtweise und Haltung
  • Die Methodik des hermeneutischen Kreises
    Die Wichtigkeit des Betreuungsstills
  • Der Ansatz der Kritischen Selbstreflexion
  • Die Entwicklung persönlicher, kollegialer und einrichtungsbezogener Leitbilder und Leitlinien